Die Bürger-App für Dortmund

Eigentum von brand heist

Sind Sie auch schon einmal durch Dortmund gegangen und haben etwas bemerkt, bei dem Sie gedacht haben: „Das muss doch gemacht werden!”  „Warum repariert die Stadt das nicht endlich einmal?“ oder:  „Da muss doch jemand der Stadt mal Bescheid geben, so kann das nicht bleiben!“

Es gibt im Alltag einer Großstadt viele Dinge, die den Bürgerinnen und Bürgern zeitnah auffallen, bei denen sie merken, dass die Stadt hier dringend etwas tun müsste. Doch dann geht der gute Vorsatz, sich mit der Stadt in Verbindung zu setzen,  wieder verloren. Den Brief schreibt man ja doch nicht, die E-Mail wird nicht versandt, weil man keine Zeit hat, auf den Seiten der Stadt nach dem richtigen Ansprechpartner zu suchen und immer, wenn der Gedanke da ist, eben kurz anzurufen, ist es auch schon wieder spät am Abend und man erreicht ohnehin niemanden mehr.

Moderne Technologie macht es jedoch möglich, hier einen direkteren Ansatz zu wählen. Anstatt sich abends an den Schreibtisch zu setzen und einen Brief oder eine E-Mail an die Stadtverwaltung zu verfassen, kann dies dank einer „Bürger-App” schnell und effizient geschehen, vielleicht noch auf dem Weg ins Büro oder in der Warteschlange im Supermarkt. Eben dann, wenn man selbst die Zeit findet.

Schnell und einfach kann der Kontakt zu den zuständigen Stellen in der App herausgesucht und hergestellt werden. Wir sind überzeugt, dass mit wenig Aufwand der Austausch zwischen den Bürgern und Bürgerinnen der Stadt verbessert und intensiviert werden kann, zum Nutzen aller Menschen in Dortmund.


Ein paar Beispiele für das, was eine solche Bürger-App bringen kann, stellen wir auf dieser Seite bereits vor. Aber vielleicht haben Sie ja eine zusätzliche Idee, wie man das Konzept sinnvoll erweitern kann, und über solche Ideen freuen wir uns. Treten Sie mit uns in den Dialog, stimmen Sie ab, welche Funktionen für Sie sinnvoll sein könnten und helfen Sie, die Idee der „Dortmunder-Bürger-App” zu einer runden Sache werden zu lassen.

Fallbeispiel 1: Schlaglöcher

Auf Ihrem Weg zur Arbeit gibt es seit Wochen ein Schlagloch, das dringend ausgebessert werden muss! Täglich nehmen Sie es „auf dem Weg mit” – und ärgern sich jedes Mal, dass die Stadt da nicht endlich etwas unternimmt! Nun, vielleicht weiß die Stadtverwaltung noch gar nicht, dass dieses Schlagloch existiert; Dortmund ist groß. Nehmen Sie also Ihr Smartphone zur Hand, gehen zum „Schadensmelder” und in wenigen Klicks haben Sie das nervige Schlagloch gemeldet und die Stadt kann sich an die Ausbesserung machen.

Das funktioniert natürlich auch mit vielen anderen Problemen: defekte Laternen, vollständig zugewachsene Gehwege oder aber auch Sturmschäden, die bestimmte Bereiche unpassierbar machen. Sie können ein zweites Paar Augen für die Stadtverwaltung sein und somit Prozesse erheblich beschleunigen. Ihre eingebaute Kamera könnte direkt ein Bild der Angelegenheit aufnehmen und es an die Stadtverwaltung senden, und dank einer GPS-Lokalisierung müssen Sie gar nicht umständlich beschreiben, wo Ihnen zum Beispiel der kaputte Gehweg aufgefallen ist.

Fallbeispiel 2: Angsträume

Es muss nicht immer an einer defekten Straßenlaterne liegen. Oftmals sind bestimmte Wege einfach nicht hinreichend beleuchtet und Sie fühlen sich sehr unwohl, wenn Sie dort am späten Abend entlanggehen. Sie sind der Meinung, eine weitere Straßenlaterne könnte hier zum Beispiel Abhilfe schaffen. Lassen Sie es Ihre Stadtverwaltung wissen.

Fallbeispiel 3: Der Draht zur Stadt

Eine Bürger-App könnte auch verschiedene Prozesse beschleunigen, die Sie direkt betreffen. Sie benötigen eine Information oder einen Termin bei den Bürgerdiensten? Eine Bürger-App kann hier noch viel bieten, auch wenn sicherlich nicht direkt alle Lösungen zur Verfügung stehen würden. Teilen Sie uns mit, welcher Gang zur Verwaltung Ihnen die meiste Arbeit bereitet oder wo Sie Verbesserungspotential sehen. Nur so kann überprüft werden, ob eine Änderung und Verbesserung der Lage machbar sind.